Die Moore im Tiroler Bezirk Kitzbühel

Bichlacher Moore Süd (NZHW)


Gemeinde:

Oberndorf
Höhe ü.d.M.: ca. 720-745 m
Fläche: unbekannt
Moortyp(en): Nieder-, Zwischen- und Hochmoorgebiete, teils im Wald






Nrn. im Österreichischen Moorschutzkatalog (Steiner 1992): 38150405 und 381504406

Im Oberndorfer Ortsteil Bichlach existieren sehr viele Moore, die nah beieinander liegen und sich in ihrem Arteninventar nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Deshalb wurden sie zu einem Moorkomplex zusammengefasst:


Bichlach-Moore Süd (Biotopkartierung tirisMaps). Die rot-blau-gestreiften Areale kennzeichnen Aufforstungsmaßnahmen im Hochmoor. Dunkellila sind die Hochmoorgebiete, etwas heller lila die Übergangsmoore und fliederfarben die Pfeifengraswiesen.

Ein Teil dieses Gebiets wurde im September 2012 begangen, als gerade die Aufräumaktionen nach einem Tornado auf Hochtouren liefen. Deshalb waren etliche Gebiete unzugänglich bzw. nur unter Erschwernissen begehbar.

Sehr auffällig sind die vielen Neophyten am Rand fast aller Moore und Bäche sowie im lichten Wald. Dominierend ist das Drüsige Springkraut (Impatiens grandulifera), daneben wuchern aber auch der Japanische Staudenknöterich (Fallopia japonica) und die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis). Die Moore selbst sind aber nicht betroffen. Offensichtlich ist diesen Arten das Milieu in den Mooren zu sauer.

Die Bekämpfung der Neophyten scheint eher halbherzig zu erfolgen. An manchen Stellen war zwar zu sehen, dass die Pflanzen zwischenzeitlich abgemäht oder ausgerissen worden waren, doch ausgerechnet während der Blüte und Fruchtentwicklung geschah nichts.


Ein kleines Moor am Bergschmied




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