Die Moore im Tiroler Bezirk Kitzbühel

Rotrain (H)


Gemeinden:

Fieberbrunn und Hochfilzen
Höhe ü.d.M.: ca. 900 m
Fläche: Hauptmoor: 1,7 ha,  2 Nebenmoore jeweils ca. 2.500 qm
Moortyp(en): Hochmoore










Die Hochmoore sind lila eingefärbt. Aufforstungen im Hochmoor sind rot-blau gestreift. Rechts oben im Bild: Hochfilzen, Ortsteil Feistenau (Quelle: tirisMaps)

Die Moore liegen landschaftlich wunderschön in leicht hügeligem Gebiet und sind auch leicht erreichbar.

Wie für Hochmoore typisch dominieren bei der Flora säureliebende Arten, vor allem Torfmoose (Spagnum sp.), verschiedene Kleinseggen (Carex sp.), Binsen (Juncaceae), Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia), Gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccos) und Besenheide (Calluna vulgaris).

Bei der Mikrofauna und -flora fällt eine ausgesprägte Artenarmut auf. Es finden sich einige Rädertiere und Testacea-Arten (sehr viele Hyalosphenia elegans und Nebela tincta) und ein paar azidophile Desmidiaceen (v.a. Cylindrocystis brebissonii, Netrium digitus, Closterium striolatum und Tetmemorus granulatus sowie T. laevis). Pleurotaenium-, Euastrum-, Micrasterias- und Xanthidum-Arten sind überhaupt nicht vertreten. Auch Diatomeen sind nur wenige vorhanden. Dafür fand sich in der Probe aber mehrfach die seltene Amöbe Penardia mutabilis.


Ansicht des größten der drei Moore




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