Die Moore im Tiroler Bezirk Kitzbühel

Wiesenseemoor (N)


Gemeinde:

Hochfilzen
Höhe ü.d.M.: ca. 940 m
Fläche: ca. 6,2 ha
Moortyp(en): Subneutrales Verlandungs-Niedermoor






Nr. gemäß Moorschutzkatalog (Steiner 1992): 37040401


Wiesenseemoor, bestehend aus Nasswiesen, Großröhricht sowie Groß- und Kleinseggenrieden (Biotopkartierung aus TirisMaps)


Der Wiesensee



Das südlich anschließende Wiesenseemoor

Der idyllisch gelegene Wiesensee mit dem anschließenden Verlandungsgebiet befindet sich an der Nordgrenze der Gemeinde Hochfilzen in einem engen Tal.

Bezüglich moorspezifischer Organismen ist dieses mesotrophe bis eutrophe Niedermoor bis auf eine Ausnahme eher uninteressant. An Desmidiaceen finden sich neben den häufigen Fadenjochalgen Spirogyra sp., Mougeotia sp. und Zygnema sp. vor allem Netrium digitus, Closterium cornu, Cosmarium botrytis, C. connatum und Hyalotheca dissiliens. Bemerkenswert ist aber der Fund von Euastrum lacustre, das in Österreich bisher noch nicht gefunden wurde. Auch bei anderen Protisten sowie bei Würmern und Krebstieren ist eine allgemeine Artenarmut festzustellen.






Links234